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Launch der ersten crowdCuratio-Webseite

Das Aktive Museum hat eine erste Webseite veröffentlicht, die mit dem Open-Source-Tool crowdCuratio erstellt wurde.
Hier geht es zu der zweisprachigen Seite des Projekts „Judenhäuser“ und „Judenwohnungen“ in Berlin. Eine partizipative Tiefengrabung im Stadtraum: https://www.judenhaeuser.berlin/de/

Teilansicht der Webseite "Judenhäuser in Berlin"

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crowdCuratio bei GitHub publiziert

Die Software von crowdCuratio ist seit heute bei der Plattform GitHub erhältlich:

https://github.com/berlinHistory/CrowdCuratio

Bei GitHub werden Quellcode-Datenbanken veröffentlicht, die auch von anderen Nutzer:innen weiterentwickelt werden können.

Die Open Source Lizenz von crowdCuratio ist: GPL 3.0 (GNU General Public License v3.0).

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Wissenschaftlich begleitet durch das Institut für Kulturelle Teilhabeforschung

Im Auftrag des mittelgebenden Senats für Kultur und Europa begleitet das Berliner Institut für kulturelle Teilhabeforschung (IKTf) die im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitale Entwicklung im Kulturbereich“ geförderten Einrichtungen und Initiativen wissenschaftlich – so auch das Projekt crowdCuratio.

Das IKTf unterstützte uns zu Beginn des Projekts mit einem ausführlichen Fragebogen bei der Reflexion der Zielsetzungen des Projekts. Beispielsweise wird mit Hilfe der SMART-Methode ermittelt, welche Aktivitäten sowie direkte und langfristige Wirkungen in Bezug auf Nutzer:innen entfaltet werden sollen.

Am Projektende stand nun ein abschließendes Gespräch, in dem anhand eines Leitfadens rekapituliert wurde, wie das Projekt crowdCuratio gelaufen ist und was auch für zukünftige Projekte an Erfahrungswissen festgehalten werden kann.

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Prototyp in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand vorgestellt

Heute konnte der Prototyp von crowdCuratio in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand vorgestellt werden. Wir danken für den freundlichen Empfang und das wertvolle Feedback!

Dem interessierten Kollegium erschien crowdCuratio besonders für pädagogische Projekte, die auf Outreach und Beteiligung angelegt sind, als geeignetes und nützliches Tool. So lautete die abschließende Empfehlung, die einfach angelegte Grundstruktur von crowdCuratio beizubehalten.

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Berliner Stadtmuseum prüft Testversion

Die Volontär:innen des Berliner Stadtmuseums testen die aktuelle Vorversion von crowdCuratio auf Praxistauglichkeit. Anhand eigener Erfahrungen in den Abteilungen und Sammlungen des Hauses erstellen sie mehrere Prüfszenarien. Dabei werden vielfältige thematische Ausstellungsformate in crowdCuratio erprobt, um Aufschluss zu erhalten über die niedrigschwellige Realisierbarkeit von internen und externen Digitalprojekten.

In den Tests wurde deutlich, dass mit der jetzt vorliegenden Version bereits einfach zu strukturierende Inhalte erarbeitet und präsentiert werden können. Für die Planung und Darstellung von weit komplexeren Zusammenhängen erscheinen Funktionserweiterungen wünschenswert. Die Testergebnisse fließen in die weitere Entwicklung von crowdCuratio ein.


crowdCuratio Briefing Stadtmuseum Berlin

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Bedarfsanalyse digitales kuratieren

Um die Plattform crowdCuratio für große und mitunter divers besetzte Ausstellungsprojektgruppen zu entwickeln, wurden gemeinsam mit Kurator:innen Anforderungen und Bedarfe vergangener Ausstellungen des Aktiven Museums analysiert. Ergänzend wurden die Perspektiven der Gestalterin und Grafikerin Bettina Kubanek und des Gestalters Fabian Hickethier von der Agentur bar pacifico hinzugezogen. Die Bedarfsanalyse dient den Entwickler:innen von berlinHistory als Anregung für die Umsetzung und Programmierung der Anwendung.

In mehreren Interviews wurden Arbeitsprozesse, Kommunikationsstrukturen und bisherige Ausstellungskonzepte des Aktiven Museums einer detaillierten Betrachtung unterzogen: Welche Arbeitsabläufe waren produktiv? Welche Besonderheiten ergeben sich durch eine auf Beteiligung angelegte Arbeitsweise, nicht zuletzt vor dem Hintergrund unterschiedlicher Expertisen und Aufgaben innerhalb der Projekte? Wie gestaltete sich das Verhältnis von Texten in Ausstellungen zu anderen Ausstellungsmedien und welche Narrationsformen wurden gewählt? Welche zusätzlichen Anforderungen entstehen durch die Einbeziehung von Gestaltungsagenturen in den Phasen der Konzeption und Realisierung?

Zudem benannten die Kurator:innen für zukünftige virtuelle Ausstellungen einige wünschenswerte digitale Erweiterungen wie beispielsweise interaktive Zeitleisten und Karten, eine Kontakt- und Kommentarfunktion, Template-Bausätze für die individuelle Gestaltung von Projekten, die Einbindung von externen Anwendungen wie Padlets oder YouTube-Videos sowie eine Download-Möglichkeit der web-basierten Ausstellungspräsentation als pdf-Katalog.

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Treffen der AG „Judenwohnungen in Berlin“

Die Arbeitsgruppe „Judenwohnungen in Berlin“ des Aktiven Museums kam kürzlich im Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg erstmals nicht-digital zusammen. Es ist ist geplant, dass die AG für die Realisierung des Projekts mit der Plattform crowdCuratio arbeiten kann.

Unter den rund 15 Teilnehmer:innen waren u.a. Historiker:innen, Kulturwissenschaftler:innen, Student:innen, Promovierende, ein Denkmalpfleger, eine Vertreterin des Projekts „Wir waren Nachbarn“ sowie nicht zuletzt Bewohner:innen von Häusern, in denen zu Beginn der 1940er Jahre nachweislich viele Jüdinnen und Juden lebten (wie beispielsweise in der Apostel-Paulus-Straße 26 in Schöneberg und Käthe-Niederkirchner-Straße 35 im Prenzlauer Berg).

Die Anwesenden erhielten zunächst einen Input von Johanna Kühne und Bethan Griffiths zum Stand ihrer bisherigen Recherchen. Die beiden Historikerinnen konnten bisher mehr als 130 Berliner Adressen ausfindig machen, von denen eine hohe Anzahl jüdischer Bewohner:innen deportiert wurde. Ausgewertet wurden u.a. Deportationslisten, Unterlagen der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin, Akten des Entschädigungsamtes und die Online-Ressource „Mapping the Lives“. Außerdem stellen sie Häuser in der Klopstockstraße in Berlin-Tiergarten und in der Alten Schönhauser Straße in Berlin-Mitte als Fallbeispiele vor.

Das Plenum diskutierte anschließend die Verwendung und mögliche Bedeutungen der Begriffe „Judenwohnungen“ und „Judenhäuser“ anhand bisher bekannter Dokumente in Akten des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg oder von einzelnen Hausverwaltungen und Vermieter*innen. Für das künftige Forschungs- und Ausstellungsprojekt muss eine plausible Arbeitsdefinition gefunden werden. Neben der Darstellung geografischer Muster soll die Untersuchung von Institutionen wie beispielsweise der Wohnungsberatungsstelle der Jüdischen Gemeinde, von Bezirksämtern und Verwaltungen der Stadt Berlin eine Annäherung an das Phänomen leisten.

An der Arbeitsgruppe Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit und Beteiligung eingeladen. Sie können sich in der Geschäftsstelle des Aktiven Museums melden.

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Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Judenwohnungen“ in Berlin

Das Projekt crowdCuratio hat die Chance, den Prototyp der digitalen Kuratierungs- und Ausstellungsplattform im Austausch mit einer neuen Arbeitsgruppe des Aktiven Museums und der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin zu erproben. Die Erfahrungen der Benutzer:innen aus der Arbeitsgruppe können in die Weiterentwicklung der Software von crowdCuratio einfließen.

Das Aktive Museum und die Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin planen ein Projekt zur Erforschung und Dokumentation von „Judenwohnungen“ und „Judenhäusern“ in Berlin. Dies sind Wohnungen und Häuser, in die Berliner Jüdinnen und Juden ab 1939 zwangsweise umziehen mussten, nachdem ihr vorheriges Mietverhältnis auf der Grundlage des „Gesetzes über Mietverhältnisse mit Juden“ gekündigt wurde. Zusätzlich zum Verlust ihrer Wohnung und ihres vertrauten Umfelds beutete dies für die Betroffenen, fortan auf engstem Raum mit mehreren Familien und Einzelpersonen zusammen leben zu müssen. Nach der Unterbringung in den sogenannten Judenwohnungen und -häusern begannen von dort die Deportationen.

Das Projekt beabsichtigt, ein digitales Mapping der „Judenwohnungen“ und „Judenhäuser“ in Berlin zu erstellen, das auch über die erzwungene Bewegung innerhalb Berlins und weitere Stationen der Betroffenen Aufschluss gibt. Es will zudem nach den beteiligten Akteur:innen, Institutionen und Profiteur:innen fragen und nicht zuletzt der Bedeutung für die Lebenssituation der Bewohner:innen nachgehen. Weiterführende Informationen zur Projektidee lassen sich im Mitgliederrundbrief des Aktiven Museums Nr. 84 (Januar 2021), S. 3ff. nachlesen.

Derzeit konstituiert sich eine divers besetzte Arbeitsgruppe aus Vereinsmitgliedern des Aktiven Museums, Mitarbeiter:innen der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin, lokalgeschichtlichen Forscher:innen sowie interessierten Bürger:innen und Wissenschaftler:innen, die das Projekt gemeinsam erarbeiten will. Am Ende können eine Ausstellung, eine virtuelle Präsentation, Interventionen und Happenings im Stadtraum sowie (digitale) Führungen entstehen.

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Stadtmuseum Berlin meets crowdCuratio

Das Stadtmuseum Berlin unterstützt crowdCuratio durch die beratende Mitwirkung des Programmkurators Gernot Schaulinski und des Leiters des Bereichs E-Culture Sebastian Ruff. Beide bringen ihre Perspektiven aus der Arbeit eines großen stadt- und kulturgeschichtlichen Museums in die Entwicklung der digitalen Kuratierungs- und Ausstellungsplattform ein.

Im Fokus des Austauschs mit dem Stadtmuseum Berlin steht die Funktion von crowdCuratio als Tool für die Konzipierung und Gestaltung virtueller Ausstellungen.

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About

Wer entwickelt crowdCuratio?

crowdCuratio wird im Verbund zwischen dem Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. und berlinHistory e.V. entwickelt.

Das Aktive Museum ist eine offene Arbeitsplattform und Werkstatt für alle, die sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, ihren gesellschaftlichen Voraussetzungen und Nachwirkungen bis in die Gegenwart beschäftigen wollen. Es erarbeitet anspruchsvolle historische Ausstellungen in temporären und divers besetzten Arbeitsgruppen. In ihnen kommen Mitglieder des Vereins mit externen Aktiven und Interessierten sowie Austellungsgestalter:innen zusammen. Die Beteiligten bringen ihr Engagement, teils langjährige Erfahrungen in der Kuratierung und meist ganz unterschiedliche Professionen und Hintergründe in die Ausstellungsprojekte ein.

Für die Arbeitsprozesse der Arbeitsgruppen soll mit crowdCuratio ein digitales Tool entstehen, für das alle Beteiligten einen gleichbereichtigen Zugang erhalten. Es soll Transparenz über Erarbeitungsschritte herstellen und den Beteiligten eine erfolgreiche und prozessortientierte Arbeitsweise auf Augenhöhe ermöglichen.

berlinHistory e.V. erstellt Web- und Appanwendungen für unterschiedliche Zielgruppen: Die berlinHistoryApp ist eine offene digitale Platt­form für kul­turelle Institutionen, Museen, Archive und für private Initiativen, Forscher:innen und Bürger:innen. Die App ist für den Grimme Online Award 2021 in der Kategorie Kultur und Unterhaltung nominiert und hat mit dem Projekt „Berlin 1945“ den #DigAMus Award 2020 in der Kategorie Apps & Games gewonnen. Die von berlinHistory entwickelte App ist eine offene digitale Plattform für kul­turelle Institutionen, Museen, Archive und für private Initiativen, Heimat­forscher- und Bürger*innen. Die App war für den Grimme Online Award 2021 in der Kategorie Kultur und Unterhaltung nominiert und hat mit dem Projekt „Berlin 1945“ den #DigAMus Award 2020 in der Kategorie Apps & Games gewonnen. berlinHistory wird die für crowdCuratio entwickelte Software in ihre Plattform integrieren und langfristig pflegen.


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